Bürgermeisterbrief 2010

        

An alle Haushalte

In Salem, Dargow u. Bresahn

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kinder und Jugendliche,

Rückblickes auf das Jahr 2009 und  Vorausschau 2010!!!

Für 2010 wünschen wir Ihnen u. Euch Gesundheit, Glück und Zufriedenheit!

Finanzen Nach 2008 konnte auch für 2009 eine weitere Rücklagener-höhung gebildet werden. Dies ist insgesamt eine komfortable Aussicht auf die nächsten Jahre, die eher als angespannt zu bezeichnen ist. Salem hat nicht viele Einnahmen im Bereich der Gewerbesteuer. Somit haben wir auch nicht die Einbrüche wie z.Teil andere Kommunen. Im Verlauf des Jahres 2010 sind Rückgänge in zu verteilenden Steuern zu erwarten. Trotzdem sind weitere Abführungen an die Rücklage prognostiziert worden.
Wir werden hier eher vorsichtig mit den Prognosen umgehen, um keine Überraschungen zu erleben.

Amtsumlagesätze: Seit 2004 von 34,8% auf  17,5% in 2009 und 16,8% in 2010
Kreisumlagesätze: Seit 2005 bis 2010 =36,4% incl 4,4 % f. d. Kosten Hartz IV.

Der Haushaltsplan 2010 ist ebenfalls positiv aufgestellt worden. Hier sind die Ansätze auch eher verhalten vorsichtig gesetzt worden.

Ausgaben der Gemeinde:  Brandschutz durch Feuerwehren, Verkehrs-sicherung- u. Unterhaltung auf Gemeindestraßen u. Wirtschaftswegen, Unterhaltung und Reparaturen im Bereich Straßenbeleuchtung, Feuerwehr-häuser, öffentliche Toiletten, Teilunterhaltung des Friedhofgeländes in Salem, Unterhaltung von öffentlichen Wegen und Plätzen die nicht der Straßenreini-gungssatzung unterliegen, z.B. Badestellen, Seeufer, Parkplätze, Hackerplatz, Bolzplätze, Spielplätze ,  Müllentsorgung.

Überdurchschnittlich hohe Kosten sind bei den Straßen, Wegen, Sozialkosten, Tourismus; Schulen und Kindertagesstätten  zu verzeichnen. Zum Teil liegt dies auch an der geographischen Lage und der Größe des Ortes mit vielen Wegen bezogen auf  wenigen Einwohnern je Hektar.

Die Betreuung der Kläranlage, Pumpwerke und Leitungsnetz durch klärwerks-technische Fachbegleitung so wie wartungstechnische Firmenbetreuung sind gegeben. Zum Abwassernetz gehören Siedlung Kogel, die Ortsteile Salem, Dargow und  Bresahn und die Campingplätze Salem und Pipersee

 

Maßnahmen in 2009
Fertigstellung der Lampenaktion in Dargow, Entwufserarbeitung für die Herstellung eines geeigneten Dorfhauses mit entsprechender Kostenunterlegung, für den Bereich des Feuerwehrhauses in Salem und alternativ des Lindenhofgeländes, Parkplatzbewirtschaftung in Salem, Straßenrandbefestigung im Tanneneck, Containerplatz in Dargow,  Spielplatz in Salem, Umzäunung der Kläteichanlage, umfangreiche Knick- und Bankkettarbeiten,  Containergestellung für Grünabfall, Schredderaktion, Zuschüsse für Führerscheine für Feuerwehrauto,75-jährige Jubiläen der Feuerwehren, Einfahrtsbereich in den Ort Salem geschwindigkeitsreduzierend durch optische Verengung und Ortsschildvor-ziehung hergestellt, Fußwegsanierung in Dargow, Bauleitplanungen für den Campingplatz beschlossen, Feuerwehrsatzungen geändert, um auch Jugendliche zwischen 10 und 16 Jahren in die Jugendfeuerwehr aufzunehemen, Ausbesserung des Steges im Bereich des Lindenhofes,

 


Maßnahmen 2010
Einsetzung des Ausschusses für Kultur und Tourismus: für Radwegetouren in Salem und Umgebung; Wandkalender für 2011 u. Dörfer zeigen Kunst in 2010, Sanierung des Hauptpumpwerkes in Salem, Gehölzschnitt auf dem Klärteich-gelände, Kreisfeuerwehrverbandstag in Salem, Entscheidung Dorfgemein-schaftshaus,  Ergänzung der Fußwegsanierung in Dargow,  Bankkettarbeiten,

Die Friedhofspflege in Salem
kann weiterhin zunächst bis zum 30.9.2010 durch Herrn Wolfgang Falk ausgeführt werden.

Die Partnerschaft mit dem Bürgerverein Jesendorf
wurde auch im Jahr 2009 gepflegt. Zum Neujahrszuprosten am 10. Jan.2010 um 11Uhr am Salemer See, wird es ein Wiedersehen geben. Gebosselt wird am So. d.5. September 2010 in Salem.

Organisationen und Verbände in der Gemeinde
Den Akteurinnen und Akteuren, die diesen Vereinen vorstehen, sowie den vielen Helfern sei an dieser Stelle ein besonderer Dank ausgesprochen. Von ihnen geht eine Arbeit zum Wohle aller Bürgerinnen und Bürger aus, die zum Erhalt der Dorfgemeinschaft beiträgt. Helfen Sie auch weiterhin mit, Ihre Vorstände der Freiwilligen Feuerwehren in Salem und Dargow, des DRK Ortsverbandes Salem/ Dargow, des Bürgervereines und des Sportfischervereines Salem, und den Oldtimerfreunden Dargow zu stärken und den Geist der Gemeinde hochzuhalten.

Amt Lauenburgische Seen Fünfhausen 1,  23909 Ratzeburg
Mo. - Fr. 8:30 - 12:00 Uhr;  Do. 15:00 - 18:00 Uhr
Tel.: 8002-0;   Fax: 8002-40  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.amt-lauenburgische-seen.de

Bürgerbüro   alte Dorfstraße,  23883 Sterley,
Di. 8:30 - 12:00 + 14:00 - 18:00 Uhr; Fr. 8:30 - 12:00 Uhr

Gemeindekennzahlen;  Stand 1.1.2010
Amtszugehörigkeit = Amt Lauenburgische Seen;    Fläche:   Salem: 2511 Ha;
Hauptwohnsitze     589; ( Salem 436 ) ( Dargow    138 )  (  Bresahn  15 )
Zweitwohnsitze    192;( Salem  72 ) ( Dargow  107 ) ( Bresahn  13 )
Pastorale Betreuung in Salem:   Pastor Lutz Thiele aus Sterley
Dargow: Pastor Kretzmann aus Mustin
Grundsteuer A+B je 290; Gew. St. 330; Zweitwohnungssteuer 12 %.
Hundesteuer: 1, 2 und weiterer Hund EUR 50, 75, 100, Kampfhund EUR 400.-
Abwasser     je Qm   EUR 1,28  plus EUR 13,00 Grundgebühr  je Monat
Trinkwasser je Qm   EUR  0,68  plus EUR   6,00  Grundgebühr  je Monat
Feuerwehrkameraden 49 ( Salem 29 / Dargow 20 ) Ehrenmitgl. 12 ( 7 + 5 )
Einsatzfahrzeuge: Dargow 1 LF 16 und 1 TSF/W ; Salem 1  LF 8/6;

Kindertagestätte und Schule in Sterley


Die Kindertagesstätte in Sterley mit dem Öffnungsangebot von 7:00 bis 13:00 Uhr ist ein gutes Angebot für die Region und wird auch gerne von den Eltern angenommen.

Bei der Kostenverteilung tragen die Gemeinden insgesamt wie bisher ca. 50 %., Land: 17 %; Kreis: 15 %; Kirchenkreis: ca. 7 %; 
Die Elternbeiträge bleiben mit 110; 115; 120 Euro für 4,5, oder 6 Stunden günstig.

Der Spielkreis am Mo., Mi. und Fr. jeweils von 8,15 bis 12,15 Uhr im Raum der Kirchengemeinde findet weiterhin mit ca. 15 Kleinen statt. Die prozentualen Zuschüsse betragen: Gemeinde ca. 46%, Land 17 %, Kreis 8,2 %, für; Kirchenkreis 5,6 %, Der Elternbeitrag beträgt hier EUR 66.- / Monat.

Die Schulkostenumlagebeiträge an den Grund, - Haupt - und Realschulen sowie Gymnasien ergeben sich aus Kalkulationen. Hinzu kommen die anteiligen Kosten für die Beförderung mit Kleinbussen bzw. Großbus.

Haupt- und Grundschule in Sterley

Der Erhalt der Grundschule Sterley ist für den Schulverband Priorität.
Neben einer Betreuung werden auch weitere Angebote bei Bedarf abzudecken sein, um unseren Kindern eine Schule in der Nähe anbieten zu können. Der Kleinbusverkehr bietet in diesem Zusammenhang ein hervorragendes Angebot. Die Eltern die hier wohnen oder auf die Dörfer ziehen,  brauchen auch verlässliche Zeiten für die Ausübung des Berufes. Ein gutes schulisches Angebot vor Ort anzubieten ist wichtig, attraktivitäts- steigernd und ein Baustein zur Verbesserung der Struktur in unserem Lebensraum.

Zusammenfassung KITA und Schule: Die Priorität der Trägergemeinden ist die Förderung der Einrichtungen und somit der Kinder der Region.  Was für die Schule gilt, muss hier erst Recht Anwendung finden.  Kindergartenkinder aus unserer Region dürfen nicht in andere Kindertagesstätten abwandern, weil es dort ein besseres Angebot hinsichtlich der zeitlichen Betreuung gibt. Die Kinderartenkinder von ,,Heute in Sterley"  sind die Grundschulkinder von ,,Morgen in Sterley"

Dorfgemeinschaftshaus in Salem
Ein den Bedürfnissen der Allgemeinheit entsprechendes Dorfgemeinschaftshaus mit unterschiedlichen Nutzungen für Familien mit und ohne Kindern, Gruppen, Vereinen usw. auch mit der Möglichkeit Feierlichkeiten bis zu einer bestimmten Größenordnung anzubieten, sollte ein Dorf den Bürgerinnen und Bürgern anbieten können.

Hierzu wurden im Jahr 2009 verschiede Möglichkeiten unter Mithilfe von begleitenden Architekten aufgezeigt. Die Kostensituation und die Entwicklungs-möglichkeiten, auch in späteren Jahren, sowie ein Rücklagenpolster sind zu berücksichtigen. Es steht der Umbau oder Erweiterungsbau des vorhandenen Feuerwehrhauses - oder alternativ der Erwerb des Lindenhofgrundstückes mit entsprechender Sanierungs- -oder Neubaubebauung anlässlich einer Gemeinde-vertretersitzung am 4.2.2010 zur Abwägung an. An anderer Stelle wurde hierüber auch schon ausführlich berichtet.

Die Übersicht der Müllabfuhrtermine durch die AWL erübrigt weiteres.

Ein Dank an Walter Jung für die stets aktuelle Anpassung der Internetseite   www.salem-dargow.de Die Email Anschrift der Gemeinde Salem lautet: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Wer möchte, kann in einer INFO Gruppe aufgenommen werden. Hierzu bitte E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Ein Dank geht auch 2009 an die Freiwilligkeit von Ralf Baumann, Marco Wiegers und Jürgen Kaiser für das Schmücken des Weihnachtsbaumes.

Besonderer Dank für geleistete ehrenamtliche Mitarbeit in 2009 zum Wohle der Gemeinde gilt allen  Gemeindevertretern, Ausschussmitgliedern, den Mitarbeitern des Amtes, den zuständigen Damen für  die Ordnung in den Feuerwehrhäusern,  sowie allen Nichtgenannten, die irgendwo, irgendwie, irgendwann durch ihren Einsatz den Gemeinschaftssinn gefördert haben. Weiter so!

Im Namen der Gemeindevertretung wünsche ich Ihnen/ Euch für das Jahr 2010 Gesundheit, Glück und Zufriedenheit!   

Herzlichst Ihr / Euer

H. Schmidt
Bürgermeister


              DER BÜRGERMEISTER.  Herbert Schmidt.  Krögers Moor 6.  23911 Salem
              T.: 0 45 41 - 85 81 45.      F.: 0 45 41 - 85 80 82.      Mobil:  0170 73 19 300
              Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  www.salem-dargow.de