Bürgermeisterbrief 2007

 
                    An alle Haushalte

                             In Salem, Dargow und Bresahn

                                  Sehr geehrte Damen und Herren,

                                            liebe Kinder und Jugendliche,

Zeit des Rückblickes auf das Jahr 2006 und··· Vorausschau 2007!!!


Für 2007 wünschen wir Ihnen u. Euch Gesundheit, Glück und Zufriedenheit!

Finanzen In 2006 hat sich der Himmel der Gemeindfinanzen aufgehellt. Die höheren Schlüsselzuweisungen und der höhere Anteil aus der Einkommenssteuer sowie der Anteil aus dem Verkauf der Immobilie des Amtes Gudow Sterley haben für eine Zuführung in die Rücklage gesorgt.

Amtsumlagesätze: 2004 = 34,3%; 2005 u. 2006 = 28%; 2007 = 20% Kreisumlagesätze: 2005/06/07 = 36,4 % incl 4,4 % für die Kosten aus Hartz IV

Der Haushaltsplan 2007 ist ebenfalls positiv aufgestellt worden. Auch hier sind die Schlüsselzuweisungen und die Anteile aus der Einkommenssteuer zu nennen. Auch die Reduzierung der Amtsumlage auf jetzt 20 % wirken sich positiv aus.

Folgende Steuersätze gelten ab 2007:
Grundsteuer A + B = 290 Punkte; Gewerbesteuer = 330 Punkte;
Zweitwohnungssteuer = 12 %; Hundesteuer 1, 2 und weiterer Hund = EUR 50; 75; 100 und für einen Kampfhund EUR 400.-.

Die Schulkostenumlagebeiträge an der Grund,- Haupt - und Realschule sowie Gymnasium und an den Kindertagesstätten inklusive der Schülerbeförderung ergeben sich aus der Anzahl der entsendeten Kinder.

Die Grund - und Hauptschulerweiterung in Sterley um 4 Klassenräume ist abgeschlossen. 30 %finanzieren die umliegenden Gemeinden als Träger.

Ab dem Schuljahr 2007/08 wird wahrscheinlich die so genannte Regionalschule greifen. Haupt- und Realschulen werden in Ratzeburg und Mölln zusammen gezogen. In Sterley fällt demnach ab 2007/08 erstmals die 5 Klasse weg. Ab 2011/12 wird es in Sterley demnach nur noch eine Grundschule geben. Eine große Rechenaufgabe wird zu lösen sein. Die so genannte "Verlässliche Grundschule" wird in den Klassen 1 und 2 vier Zeitstunden und in den Klassen 3 und 4 fünf Zeitstunden anbieten. Der bisherige Individualverkehr zur Schüler-beförderung wurde mit 4 Kleinbussen bedarfsgerecht und zufrieden stellend erledigt. Für eine ergänzende Rechenaufgabe wird die Diskussion um die evtl. Einführung einer "Betreuten Grundschule" sorgen.

Hier geht es um zusätzliche Betreuungszeiten, die über die Zeit der verlässlichen Grundschule hinausgehen. Insbesondere könnten/müssen dies berufstätige Eltern in Anspruch nehmen. Ein Wettbewerb unter den Schulen ist nicht auszuschließen. Für alle Beteiligten zeichnen sich Veränderungen ab.

Bei den Kindertagesstätten wird eine Kostenverteilung wie folgt vorgenommen: Jeweils von EUR 167.750.- Pädagogische Kosten
Land: 17 %; Kreis: 15 %; Kirchenkreis: 7 %; Gemeinden: 20 %
Gemeinden: Plus 24 % zusätzlich aus Unterdeckung
Elternbeiträge bemessen sich aus Betriebskosten (max. Beteiligung=38% möglich
Elternbeiträge: 35,50 % ( EUR 107.-) für 5 Tage x 4 Std.

Neben der Kindertagesstätte besteht auch ein Spielkreis am Mo., Mi. und Fr. jeweils von 8,15 bis 12,15 Uhr im Raum der Kirchengemeinde. Die prozentualen Zuschüsse betragen: Land 17 %, Kreis 8,4 %, Gemeinde 20 % + 38 %, für Unterdeckung; Kirchenkreis 5,7 %,. Der Elternbeitrag beträgt hier EUR 61.- / Monat.

Zusammenfassung KITA: Priorität der Trägergemeinden ist die Förderung der Einrichtungen und somit der Kinder der Region. Bei der finanziellen Belastung gibt es aber Obergrenzen. Auch die Eltern tragen mit den zumutbaren Elternbeiträgen an dieser Gesamtleistung für die Gesellschaft ( den späteren Erwachsenen ) bei.

Was für Schulen gilt wird auch vor KiTa`s nicht halt machen. Einige Eltern bringen ihre Kinder in umliegende KiTa`s um das dort erweiterte Betreuungsangebot für sich aus beruflicher Sicht in Anspruch zu nehmen. Hierfür müssen dann die Gemeinden an die KiTa Gastbeiträge überweisen. Diese Beiträge werden dem eigenen Träger vorenthalten. In Zukunft ist ein Werben um die Kinder nicht auszuschließen.

Weitere Kosten: Brandschutz, Verkehrssicherung- u. Unterhaltung auf Gemeindestraßen u. Wirtschaftswegen, Unterhaltung und Reparaturen im Bereich Straßenbeleuchtung, Seehof in Salem, Feuerwehrhäuser und öffentliche Toiletten, Teilunterhaltung des Friedhofgeländes in Salem und öffentlichen Wegen und Plätzen, die nicht der Straßenreinigungssatzung unterliegen, z.B. Badestellen, Seeufer, Parkplätze, Hackerplatz, Bolzplätze, Spielplätze , Müllentsorgung.

Persönliche Schutzausrüstung für die Mitglieder der Feuerwehren und neue Bereifung aller 3 Feuerwehrfahrzeuge sowie Nachbesserungen bei den Atemschutzgeräten. Anerkennend anzumerken ist die erhebliche finanzielle Beteiligung der Feuerwehren bei Ausstattungsgegenständen aus den Kameradschaftskassen. Hierdurch wird demonstriert Spendengelder aus der Bevölkerung an die Feuerwehren sinnvoll anzulegen.

Überdurchschnittlich hohe Kosten sind bei den Straßen, Wegen, Sozialkosten, Tourismus; Schulen und Kindertagesstätten zu verzeichnen. Zum Teil liegt dies auch an der geographischen Lage und der Größe des Ortes mit vielen Wegen und wenigen Einwohnern je Hektar.

Im Feuerwehrhaus in Salem wurde die abgängige Elektroheizung durch eine Gaszentralheizung in Eigenleistung ersetzt. Besonderer Dank gilt den Kameraden Jörg Schlichting, Dietmar Fisch und Jan Schlichting.

Die Betreuung der Kläranlage durch die Gemeinde ist gewährleistet. Für die Pumpwerke und Kläranlage zwecks Beförderung und Reinigung der Abwässer der Siedlung Kogel, der Ortsteile Salem, Dargow und Bresahn so wie der Campingplätze Salem und Pipersee, mit dem Ziel der Einhaltung von Grenzwerten, ist eine wartungstechnische Firmenbetreuung und klärwerkstechnische Fachbegleitung gegeben.

Beschilderungen wurden aufgestellt und ergänzt, Seitenstreifen geschlegelt, Knicks geschnitten, Gräben, und Oberflächen hergestellt,.

Organisationen und Verbände in der Gemeinde - s. Anlage -
Den Akteurinnen und Akteuren, die diesen Vereinen vorstehen, sowie den vielen Helfern sei an dieser Stelle ein besonderer Dank ausgesprochen. Von ihnen geht eine Arbeit zum Wohle aller Bürgerinnen und Bürger aus, die zum Erhalt der Dorfgemeinschaft beiträgt. Helfen Sie auch weiterhin mit, Ihre Vorstände zu stärken und den Geist der Gemeinde hochzuhalten.

Verwaltungsstrukturreform Salem und die Gemeinden Hollenbek, Sterley, Brunsmark, Horst, Klein-Zecher und Seedorf sind seit dem 1.1.2007 im Amt Lauenburgische Seen eingegliedert.
Amt Lauenburgische Seen Fünfhausen 1, 23909 Ratzeburg
Mo. - Fr. 8:30 - 12:00 Uhr; Do. 15:00 - 18:00 Uhr
Tel.: 8002-0; Fax: 8002-40 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.amt-lauenburgische-seen.de
Bürgerbüro alte Dorfstraße, 23883 Sterley,
Di. 8:30 - 12:00 + 14:00 - 18:00 Uhr; Fr. 8:30 - 12:00 Uhr

Die Internetseite www.Salem-Dargow.de wurde auch im Jahr 2006 von Herrn Walter Jung betreut und den jeweiligen Veränderungen angepasst. Danke!
Die Email Anschrift der Gemeinde Salem: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die Partnerschaft mit dem Bürgerverein Jesendorf wurde auch im Jahr 2006 gepflegt. Zum Neujahrszuprosten am 7. Jan.07 um 11Uhr am Salemer See, gab es ein Wiedersehen. Am 1. September wird in Jesendorf gemeinsam gebosselt.

Vorhaben in 2007
Der langjährige Pächter Herr Schadendorf hat sich beruflich verändert. Die Gemeinde Salem hat den Verkauf des Seehofes zum nächst möglichen Termin beschlossen und die Firma Otto Stöben hiermit beauftragt. Um eine Schließung des Seehofes zu vermeiden wurde eine Lösung vereinbart.

Seit dem 14. Jan. 2007 hat die langjährige Mitarbeiterin Frau Karin Heilsberg als Pächterin den Seehof Salem befristet bis zum 30. September 2007 übernommen. Frau Heilsberg wird tatkräftig von ihrer Familie und dem bisherigen Team des Seehofes unterstützt. Somit können alle Buchungen bedient werden.

Das Kanalnetz muss gespült werden. Seitenränder Schlegeln, Knicks Schneiden, Anschaffung von Stühlen und Tische in Dargow, Neuordnung des Containerplatzes in Salem, Wege - und Straßenausbesserungen, Parkplatzbe-wirtschaftung in Salem, Atemschutzgerätenachbesserung, Befestigungs - und Verschönerungsarbeiten im Ortsmittelpunkt in Dargow, Straßenlampenergänzung in Dargow / Schaalseeweg und in Salem Tanneneck, Befestigung Tanneneck, Abwasserpumpanlagen- Erneuerung der Armarturen, Stand- und Führungsrohre, Anschaffung einer Gemeindeflagge in Ableitung des Gemeindewappens., Änderungen von Flächennutzungsplänen und Bebauungsplänen, Arbeiten auf dem Friedhofsgelände in Salem fortführen, Einsatz für DSL- Zugang für Salem,

Gemeindekennzahlen; Stand 3.1.2007
Amtszugehörigkeit = Amt Lauenburgische Seen; Fläche: Salem: 2511 Ha;
Hauptwohnsitze 581; ( Salem 427 ) ( Dargow 139 ) ( Bresahn 15 )
Zweitwohnsitze 189;( Salem 71 ) ( Dargow 106 ) ( Bresahn 12 )
Pastorale Betreuung in Salem: Pastorenehepaar Süßenbach aus Sterley
Dargow: Pastor Kretzman aus Mustin
Grundsteuer A+B je 290; Gew. St. 330; Zweitwohnungssteuer 12 %.
Hundesteuer: 1, 2 und weiterer Hund EUR 50, 75, 100, Kampfhund EUR 400.-
Abwasser je Qm EUR 1,12 plus EUR 13,00 Grundgebühr je Monat
Trinkwasser je Qm EUR 0,79 plus EUR 8,00 Grundgebühr je Monat
Feuerwehrkameraden 49 ( Salem 30 / Dargow 19 ) Ehrenmitgl. 11 ( 7 + 4 )
Einsatzfahrzeuge: Dargow 1 LF 16 und 1 TSF/W ; Salem 1 LF 8/6;

Der Weihnachtsbaum an der Kirche bot wieder einen sehr weihnachtlichen Anblick. Ein Dank geht an die Weichnachtsbaumschmücker Ralf Baumann, Marco Wiegers und Jürgen Kaiser sowie an Günter, Ingrid und Florian Felke, die günstigst Getränke, Wurst und Kindersachen anboten.

Besonderer Dank für geleistete ehrenamtliche Mitarbeit in 2006 zum Wohle der Gemeinde gilt allen Gemeindevertretern, Ausschussmitgliedern, den Mitarbeitern des Amtes Gudow / Sterley, den Damen Jutta Müthel aus Dargow und Frau Marion Stölmacker aus Salem für die Ordnung in den Feuerwehrhäusern, sowie allen Nichtgenannten, die irgendwo, irgendwie, irgendwann durch ihren Einsatz den Gemeinschaftssinn gefördert haben. Weiter so!
Im Namen der Gemeindevertretung wünsche ich Ihnen/ Euch für das Jahr 2007 Gesundheit, Glück und Zufriedenheit!

Herzlichst Ihr / Euer

H. Schmidt
Bürgermeister

PS. : Anbei Termine, Veranstaltungen, Vereine und Verbände