Bürgermeisterbrief 2004

 

An alle Haushalte
In Salem, Dargow und Bresahn
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kinder und Jugendliche,

schon wieder war Weihnachten. Zeit des Rückblickes!!
Nicht das Kommunalwahlergebnis, sondern die sofortige konstruktive Zusammenarbeit zum Wohlergehen für unsere Gemeinde bestimmte das Gemeindevertreterleben.  

Wir hatten Prioritäten zu setzen. Es ging  nach Bedarf, Dringlichkeit und Finanzierbarkeit. Keinen Einfluss hatten wir auf folgende Positionen im Haushalt:

Erhöhung der Amtsumlage  rückwirkend für 2003 von 29 auf 31 % und beträgt für 2004 · 31,4 %. Die Kreisumlage beträgt 31%. Die kalkulierten Schulkostenumlagebeiträge an die Grund,- Haupt - und Realschulen sowie Gymnasium und an die Kindertagesstätten  inklusive der Schülerbeförderung ergeben sich aus der Anzahl der entsendeten Kinder.

Bei den Kindertagesstätten werden die Förderrichtlinien neu gefasst. Ob die Höhe der Elternbeiträge für das Kindergartenjahr ab 1.8.2004 ein Thema ist, muss noch kalkuliert werden. Änderungen beim  Land und Kreis werden negativ durchschlagen.

Die Kosten der Schulrenovierung der Grund - und Hauptschule in Sterley beliefen sich in 2003 auf EUR 470.000.-  Die Erweiterung in 2004 wird nach einer Kostenschätzung auf  EUR1.208.000.- beziffert. Kreisgelder 20 %, Land 45% bzw. 50 %, den Rest die umliegenden Gemeinden als  Schulverband.

Variable- und Fixkosten  entstehen im Bereich des Brandschutzes, (Feuerwehren), Verkehrssicherung - und Unterhaltung an und auf Gemeindestraßen und Wirtschaftswegen, Teilunterhaltung auf dem Friedhofsgelände und öffentlichen Wegen und Plätzen, die nicht der Straßenreinigungssatzung unterliegen, z.B. Badestellen, Seeufer, Parkplätze, Hackerplatz, Bolzplätze, Spielplätze usw.

Hinzu kommen Reparaturen und Unterhaltungsmaßnahmen im Bereich der Straßenbeleuchtung, Feuerwehrhäuser und öffentliche Toiletten in Salem und Dargow, Seehof in Salem, Müllentsorgung.
Die tägliche Betreuung der Kläranlage ist ohne Stundenaufstockung auf  den Gemeinde-arbeiter Herrn Timm übergegangen.  Die Pumpstation Kogel-Siedlung erhielt eine Nachblasstation zwecks besserer Qualität der Schmutzfracht.

Für die Pumpwerke und Kläranlage  zwecks Beförderung und Reinigung der Abwässer der Siedlung Kogel, der Ortsteile Salem, Dargow und  Bresahn so wie der Campingplätze Salem und Pipersee, mit dem Ziel der Einhaltung von Grenzwerten, ist eine wartungstechnische Firmenbetreuung und klärwerkstechnische Fachbegleitung gegeben.

Die Gemeindeverwaltung als freiwillige Einrichtung wird seit Sep. 2003 nicht mehr weitergeführt. In Bereichen der Gebäudeversicherungen für Seehof, Feuerwehrhäuser, Bootsvermietung und  Sportfischerverein wurden Neuverträge mit günstigeren Prämien bei gleicher und besserer Leistung vereinbart.
Heruntergebrochene Pflichtaufgaben binden einen Grossteil  des Haushaltes. · Von dem was noch bleibt ist der Finanzmitteleinsatz abzuwägen.

Trinkwassergebührensenkung
Zum 1.1.2004 werden die monatlichen Grundgebühren von EUR  8,18 auf  EUR 8,00 und der Kubikmeterpreis von EUR 1,31  auf  EUR 0,96 gesenkt.

Gartenabfallplatz in Salem
Die freiwillige Leistung der Gemeinde wird nicht mehr aufrecht erhalten und ab dem 31.12.2003 der Öffentlichkeit nicht mehr zugänglich sein. Im Verlauf des Frühjahres wird der Platz ganz aufgelöst. Für gemeindeeigenen Laub - und Strauchabfall wird ein gesonderter  Platz an anderer Stelle eingerichtet.

Die Betreuung der Feuerwehrhäuser  und öffentlichen Toiletten sowie deren Reinigung wurde kostengünstiger ausgestaltet. Eine zweimalige Reinigung der Fußböden seitens der Gemeinde verbleibt, jedoch zieht die  Inanspruchnahme der Gemeinderäume durch Vereine und Verbände eine eigene Reinigungspflicht  des Inventars nach sich. Tische und Stühle sind an den Ursprungsplatz zu stellen. Verursacherprinzip!
 
Organisationen und Verbände in der Gemeinde  - s. Anlage - sollen auch weiterhin für ihr gemeinschaftliches Wirken mit einem Förderbeitrag unterstützt werden. Über eine Mittelzweckbestimmung wie sie in anderen Gemeinden schon üblich geworden ist, muss nachgedacht werden dürfen.  Den Akteurinnen und Akteuren, die diesen Vereinen vorstehen, sowie den vielen Helfern sei an dieser Stelle ein besonderer Dank ausgesprochen. Von ihnen geht eine Arbeit zum Wohle aller Bürgerinnen und Bürger aus, die zum Erhalt der Dorfgemeinschaft, in der man sich selbst auch wohlfühlen möchte, beiträgt. Helfen Sie auch weiterhin mit, den Geist der Gemeinde hochzuhalten.
 
Die Internetseite www.Salem-Dargow.de sorgt auch weiterhin wesentlich dafür, das sich Gäste hierher nach Salem orientieren.
 
4 Festliche Tage im Mai  Viel Feuerwehr, viel Bürgerverein, viele Helfer, viel Arbeit  Gesamtnote: sehr gut  Ergebnis = Vielen Dank!
Beschilderung Salemer Seeufer  - Keine Hunde, Radfahrer absteigen
soll nur für die Zeit in der Saison vom 15.4. bis 15. Sep. eines Jahres gelten. Haben Sie viel Freude an Ihrem  Salemer Seeufer  und Verständnis dafür, dass in der Saison die Schilder in diesem Abschnittsbereich  der  Badestelle mit Liegewiese wieder Beachtung finden sollen.
 
Die Partnerschaft mit der Gemeinde Jesendorf  wurde aus Salemer Sicht mit einem Gegenbesuch im Sommer gepflegt. Ebenso erschienen die Jesendorfer mit einer großen Abordnung  und einem Gastgeschenk zur Einweihung des Salemer Seeufer.
 
Das ,, Salemer Seeufer ,,  als  Leitprojekt in der Dorfentwicklung wurde nach vielen begleitenden Arbeiten abgeschlossen und gebührend am 23. August 2003 eingeweiht. Die maximale Bausumme inklusive aller Nebenkosten von 230.000.- EUR wurden um nur EUR 350.-  überzogen. Der Gemeindeanteil betrug  EUR 115.000.-. Die Mittel konnten erfreulicher Weise  aus dem laufenden Haushalt bezahlt werden.  
 
Die Umgestaltung · erstreckt · sich vom Sportfischerverein bis einschließlich · Seehofgelände mit Parkplatz · und stellt für Salem eine Bereicherung dar.

Radweg von Ratzeburg über Salem bis Kogeler Mühle
. ( Teilabschnitt bis Zarrenthin)
Die Beschilderung Dorotheenhofer Weg ist augenscheinlicher und hoffentlich auch wirkungsvoll. Von Salem durch den Wald bis zur Kogeler Mühle ist fertig. Reiten sowie Rad und Wandern auf dieser geteilten Trasse muss im Interesse aller Teilnehmer · möglich sein.
 
Wege, Straßen, Beschilderungen
Wege wurden ausgebessert, glattgezogen, mit Bitumen versehen, Beschilderungen aufgestellt und ergänzt, Seitenstreifen geschlegelt, Knicks geschnitten, Gräben hergestellt, Oberflächen hergestellt, usw usw.
 
Dorfentwicklungsplan Schaalseeregion
Maßnahme 2004  Ausbesserung der ,,Alte Dorfstraße"  in Dargow
 
Dorfentwicklungsplan  Schaalsee/ Ratzeburger See
Folgende weitere Maßnahmen in der Dorfentwicklung sind benannt worden:
Feuerwehrhauserweiterung in Salem zum Dorf- , Kultur und Tourismuszentrum
Lampenerneuerungs- und Erweiterungsprogramm in nicht oder  schlecht ausge-leuchteten Straßenbereichen sowie zentralen Punkten.
Sportplatzherstellung zur Förderung des Sport und Spiels als Touristikangebot

Alle Maßnahmen mit grundsätzlicher Bedeutung wurden vorsorglich angemeldet und bedürfen einer · sicheren Finanzierbarkeit. Vor dem Hintergrund der Bezuschussung von 40 bis 50 % ist hier die Umsetzungsphase · bis 2006 zukunftsweisend abzuwägen.

Seitens der Gemeinde sind schon verschiedene Einsparpotentiale in den letzten 2 Jahren vorgenommen worden. Der Haushalt 2004 wurde zudem unter Sparsamkeitsgesichtspunkten aufgestellt und beschlossen. Wir haben uns absolut bedarfsgerechtes Wirtschaften auferlegt.  

FFH, NSG, Lsch-VO:  Flora-Fauna-Habitat, Natur-Schutz-Gebiet Salemer Moor,
Landschaftsschutz- Verordnung Naturpark Lauenburgische Seen...  
Dies sind alles Verordnungen und Gesetze mit dem Ziel Schutzgebiete auszuweisen. Hier hat die Gemeinde, aber auch jeder Grundeigentümer fachlich begründet zu reagieren, wenn ggf. Entwicklungsflächen betroffen sind. Leider sehr mühsam, arbeits- und kostenintensiv.

Weihnachtsbaum an der Kirche   ähnliches zum Nachmachen

Die Weihnachtsbaumschmücker haben einen Namen.
Michael Märker, Heidi Wind, Ralf Baumann, Marco Wiegers, Jürgen Kaiser
diese Weichnachtsbaumschmücker haben es so gut gemacht und werden diese Aktion wohl nicht nur einmal wiederholen. Danke für diese Initiative.

Besonderer Dank  für geleistete ehrenamtliche Mitarbeit in 2003 zum Wohle der Gemeinde gilt den Gemeindevertretern und Bauausschussmitgliedern, die ich hier einmal namentlich aufführen möchte:
Jens Timm, Thomas Daberkow,  Günter Felke, Wolfgang Lück, Uwe Weidemann,  Peter- H. v. Zitzewitz, Nommen Kruse-Jacobsen,  Manfred Martens sowie Jochen Scharnweber, Kathrin Kruse- Jacobsen,  Thomas Neugebauer und Jürgen Kaiser

Für die Ordnung in den Feuerwehrhäusern bedanke ich mich bei den Damen Frau Christa Röder aus Dargow und bei Frau Marion Stölmacker aus Salem.

Eine flächengroße Gemeinde erfordert viel Fleiß und einsatzbereite  Mitarbeit. In diesem Fall ein Dank an · Herrn Jens Timm als umsichtig wirkenden  Mitarbeiter. Hinsichtlich der Straßenreinigungssatzung möchte ich mich an dieser Stelle bei Ihnen allen bedanken. Es hat funktioniert!  
 
PS:  Die Ausleuchtung im Laternenbereich wird z.T. erheblich beeinträchtigt. Bitte denken Sie an das Ausschneiden des Baumbewuchses.

Wenn man schon mal mit Dankesworten anfängt, darf keiner vergessen werden. Damit mir das nicht passiert, möchte ich zum Schluss einen pauschalen Dank an alle aussprechen, die sich irgendwie, irgendwo, irgendwann zum Wohle der Gemeinschaft eingebracht haben. Ich würde mir wünschen, dass noch viele ihren Spaß daran finden, sich für die  Dorfgemeinschaft  einzusetzen.
 
Im Namen der Gemeindevertretung wünsche ich Ihnen/ Euch für das Jahr 2004 Gesundheit, Glück und Zufriedenheit!   

Herzlichst Ihr / Euer

H. Schmidt
Bürgermeister