Bürgermeisterbrief 2011

 

Bürgermeisterbrief 2011          

An alle Haushalte

In Salem, Dargow u. Bresahn

 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kinder und Jugendliche,

 

Rückblick auf das Jahr 2010 und  Vorschau 2011!!!

 

 

 

Der Winter hat uns in diesem Jahr zwar etwas mehr im Griff als in den letzten Jahren üblich, aber es ist eben Winter wie er in der Vergangenheit üblich war. Der Umgang mit den typischen Winterbegleiterscheinungen sollte somit weiterhin angemessen winterlich begleitet werden.  Für den Einsatz, die Gemeindewege - und Straßen zeitnah sicherer zu machen, möchte ich mich bei allen hieran Beteiligten bedanken.  Löschwasserhydranten: Bitte helfen Sie verantwortlich vor Ihrem Grundstück mit, die Hydranten (weiße Schilder mit rotem Rahmen und schwarze Zahlen) frei von Schnee zu halten, damit Löscheinsätze bei Bedarf auch mit Wasser  durchgeführt werden können. Danke sehr!

Finanzen Nach 2009 konnte auch für 2010 eine weitere Rücklagenerhöhung zusätzlich zu den Sonderzuführungen durch Verkauf des Feuerwehrhauses gebildet werden.  Dies ist insgesamt eine komfortable Ausgangslage für geplante Vorhaben in naher Zukunft. Im Bereich der Gewerbesteuer gab es erhebliche Steigerungen. Hierdurch konnten   Reduzierungen bei Steuerzuweisungen vom Land kompensiert werden. 

Amtsumlagesätze: Seit 2004 von 34,8% auf  17,5% in 2009 und 16,4% in 2010
Kreisumlagesätze: Seit 2005 bis 2010 =36,4% incl 4,4 % f. d. Kosten Hartz IV.

Der Haushaltsplan 2011 ist ebenfalls positiv aufgestellt worden. Hier sind die Ansätze auch eher verhalten vorsichtig gesetzt worden.

Ausgaben der Gemeinde:  Brandschutz, Verkehrs- Sicherung - u. Unterhaltung auf Gemeindestraßen u. Wirtschaftswegen, Unterhaltung und Reparaturen im Bereich Straßenbe-leuchtung, Feuerwehrhäuser, öffentliche Toiletten, Teilunterhaltung des Friedhofgeländes in Salem, Unterhaltung von öffentlichen Wegen und Plätzen die nicht der Straßenreinigungssatzung unterliegen, z.B. Badestellen, Seeufer, Parkplätze, Hackerplatz, Bolzplätze, Spielplätze und  Müllentsorgung.

Überdurchschnittlich hohe Kosten entstehen bei den Straßen, Wegen, Sozialkosten, Tourismus; Schulen und Kindertagesstätten. Zum Teil liegt dies auch an der geographischen Lage und der Größe des Ortes mit vielen Wegen bezogen auf  wenige Einwohner je Hektar.

Die Betreuung der Kläranlage, Pumpwerke und Leitungsnetz durch klärwerkstechnische Fachbegleitung so wie wartungstechnische Firmenbetreuung sind gegeben. Zum Abwassernetz gehören Siedlung Kogel, die Ortsteile Salem, Dargow und  Bresahn und die Campingplätze Salem und Pipersee

Maßnahmen in 2010
Parkplatzbewirtschaftung in Salem, umfangreiche Knick- u. Bankkettarbeiten, Kartener-stellung für Radwegetouren in Salem und Umgebung; Wandkalender für 2011 u. Dörfer zeigen Kunst in 2010, Sanierung des Hauptpumpwerkes in Salem, Gehölzschnitt auf dem Klärteichgelände, Kreisfeuerwehrverbandstag in Salem, Entscheidung Dorfgemeinschaftshaus und Verkauf Feuer-wehrhaus,  Neue Heizung im Dorfgemeinschafts-Feuerwehrhaus Dargow.

Maßnahmen 2011
Beschaffung eines Feuerwehrautos TSF-W für Salem ca. Mai 2011 u. eines Mehrzweckfahrzeuges mit 9 Sitzplätzen für veranlasste Einsätze seitens der  Feuerwehr u. Gemeinde, Ergänzung der touristischen Beschilderung im Gemeindebereich, Dörfer zeigen Kunst in Salem an den Wochenenden v. 23.7. bis 14.8.,  Müllsammelaktion am 26.3.2011! Die Friedhofspflege in Salem kann weiterhin zunächst bis zum 30.9..2011 durch Herrn Wolfgang Falk ausgeführt werden. Internetnutzer haben durch ein Funkangebot, ausgehend vom Sendemast Salem, ein verbessertes Angebot der Übertragungsrate bis zu 14,4 M-Bit.; Die Tagespflege für Kinder unter 3 Jahren wird seitens des Kreises mit EUR 0,50 und der Gemeinde mit EUR 1,00 je Stunde gefördert. Die Partnerschaft mit dem Bürgerverein Jesendorf wird auch im Jahr 2011 z.B. beim Bosseln am Sa. d. 3. Sep. 2011 in Jesendorf gepflegt. Zum Neujahrszuprosten am 16. Jan.2011 um 11 Uhr am Salemer See, wird es ein Wiedersehen geben. Das Aufstellen von Behältern mit Streugut im Gemeindegebiet ist vorgesehen.

Organisationen und Verbände in der Gemeinde
Den Akteurinnen und Akteuren, die diesen Vereinen vorstehen sowie den vielen Helfern sei an dieser Stelle ein besonderer Dank ausgesprochen. Von ihnen geht eine Arbeit zum Wohle aller Bürgerinnen und Bürger aus, die zum Erhalt der Dorfgemeinschaft beiträgt. Helfen Sie auch weiterhin mit, Ihre Vorstände der Freiwilligen Feuerwehren in Salem und Dargow, des DRK Ortsverbandes Salem/ Dargow, des Bürgervereines und des Sportfischervereines Salem und den Oldtimerfreunden Dargow zu stärken und den Geist der Gemeinde hochzuhalten.

Amt Lauenburgische Seen Fünfhausen 1,  23909 Ratzeburg
Mo. - Fr. 8:30 - 12:00 Uhr;  Do. 15:00 - 18:00 Uhr Tel.: 8002-0;   Fax: --8002-40
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!            www.amt-lauenburgische-seen.de
Bürgerbüro  alte Dorfstraße,  23883 Sterley, Di. 8:30 - 12+ 14 - 18 Uhr; Fr. 8:30 - 12Uhr
Gemeindekennzahlen;  Stand 1.1.2011
Amtszugehörigkeit = Amt Lauenburgische Seen;    Fläche:   Salem: 2511 Ha;
Hauptwohnsitze     583; ( Salem 430 ) ( Dargow    138 )  (  Bresahn  15 )
Zweitwohnsitze    193;( Salem  72 ) ( Dargow  108 ) ( Bresahn  13 )
Pastorale Betreuung in Salem u. Dargow   Pastor Lutz Thiele aus Sterley
Grundsteuer A+B je 290; Gew. St. 330; Zweitwohnungssteuer 12 %.
Hundesteuer: 1, 2 und weiterer Hund EUR 50, 75, 100, Kampfhund EUR 400.-
Abwasser     je Qm   EUR 1,65  plus EUR 13,00 Grundgebühr  je Monat
Trinkwasser je Qm   EUR  0,68  plus EUR   6,00 Grundgebühr  je Monat plus 7 % MwSt. 
Feuerwehrkameraden 50 ( Salem 30 / Dargow 20 ) Ehrenmitgl. 12 ( 7 + 5 )
Einsatzfahrzeuge: Dargow 1 LF 16; Salem 1 TSF/W (von Dargow) + MTW

Kindertagestätte und Schule in Sterley

Die Gremien der Kindertagesstätte in Sterley haben sich für eine Öffnungszeit von 7:00 bis 17:00 Uhr entschieden. Mit diesem für die Region strukturell verbesserten Angebot wird der steigenden Nachfrage der Eltern Rechnung getragen.  Dieses Angebot schließt die wichtige Lücke der Standortversorgung. Eine Unterbringung in der eigenen KITA ist somit Priorität. Die Gemeinden tragen insgesamt ca. 60 %., Land: 17%; Kreis: 15%; Kirchenkreis: ca. 7 %; der Kosten. Die Elternbeiträge je Monat bleiben mit EUR 110; 115; 120 für 4; 5; oder 6 Stunden günstig. Jede weitere Stunde kostet EUR 30.-  Günstig angelieferte u. ausgewogene Mahlzeiten für Kinder werden verbindlich, wenn sie bis 13 oder ab 12 Uhr an der KITA  teilnehmen. Die Abrechnung hierfür erfolgt monatlich.

Der Spielkreis am Mo., Mi. u. Fr., jeweils von 8 bis 12 Uhr im Raum der Kirchengemeinde, findet weiterhin mit ca. 15 Kleinen statt. Die %-tualen Zuschüsse betragen: Gemeinde ca. 46%, Land 17 %, Kreis 8,2 %, für Kirchenkreis 5,6 %, der Elternbeitrag beträgt hier EUR 66.- / Monat. Je weitere Std. EUR 18.-.

Die Schulkostenumlagebeiträge an den Grund, - Haupt - und Realschulen sowie Gymnasien ergeben sich aus Kalkulationen. Hinzu kommen die anteilig gestiegenen Kosten für die Beförderung mit Kleinbussen bzw. Großbus.
Grundschule in Sterley wird (OGS) -Offene Ganztagsschule

Der Erhalt der Grundschule Sterley ist für den Schulverband Priorität.
Neben einer Betreuung werden auch weitere Angebote bei Bedarf abzudecken sein, um unseren Kindern eine Schule in der Nähe anbieten zu können. Der Kleinbusverkehr bietet in diesem Zusammenhang ein hervorragendes Angebot. Die Eltern, die hier wohnen oder auf die Dörfer ziehen,  brauchen auch verlässliche Zeiten für die Ausübung des Berufes. Ein gutes schulisches Angebot vor Ort anzubieten ist wichtig, steigert die Attraktivität und ist ein Baustein zur Verbesserung der Struktur in unserem Lebensraum. Die Anstrengungen, ein Angebot zur Offenen Ganztagsschule ab dem Schuljahr 2011/12 zu platzieren, sind ausgesprochen positiv.

Zusammenfassung KITA und Schule: Die Priorität der Trägergemeinden ist die Förderung der Einrichtungen und somit der Kinder der Region.  Kindertagesstättenkinder aus unserer Region dürfen nicht in andere Kindertagesstätten abwandern, weil es dort ein besseres Angebot hinsichtlich der zeitlichen Betreuung gibt. Die Kindertagesstättenkinder von ,,Heute in Sterley"  sind die Grundschulkinder von ,,Morgen in Sterley" in der dann - OGS -  Offenen Ganztagsschule. Motto  ,,Kurze Beine, kurze Wege"  Soziale Einbindung in der Region!!
Zur gegründeten Jugendfeuerwehr Schaalsee zählen auch Jugendliche aus Salem und Dargow, die sich hier unter Anleitung in die Gemeinschaft einbringen und somit die eigene soziale Kompetenz erweitern können. Ein Dank an die Feuerwehren und Ausbilder  ist  mehr als angebracht.

Dorfgemeinschaftshaus in Salem
Am 19.1.2011 wird dem Vorstand und Beirat der Aktiv Region Herzogtum-Lauenburg Nord das Vorhaben ,,Gemeindezentrum Salem mit Denkmalscheune für Natur - und Tourismusinformation" als Leuchtturmprojekt  im ländlichen Raum zwecks Förderung vorgestellt. Dies ist eine der Voraussetzungen, um das Ziel des vorzeitigen Maßnahmebeginns zu erreichen. Andererseits wird damit die  landesweite Bewerbung, voraussichtlich im Mai 2011, auf den Weg gebracht. Umfangreiche Arbeitsgruppen - und Sitzungsarbeit - der gemeindlichen Gremien zwecks inhaltlicher Abstimmung mit Architekten, Ausstellungsplaner und vielen beteiligten Akteuren aus der Region zu unterschiedlichen Themen haben stattgefunden. Gemeindliche Beschlüsse für Abriss, Neubauvorhaben und die Sanierung der Scheune sowie ein Gutachten über die denkmalgeschützte Scheune mit Unterstützung des Landesamtes liegen vor.

Die geographische Lage Salems in der Mitte des Naturparkes Lauenburgische Seen im sogenannten
,,Blauen Band im Grünen Netz" ist ein großer Standortvorteil. Die unter-schiedlichen Nutzungen im Gemeindezentrum, bestehend aus Gemeinde, Feuerwehr, Bistro, Abholküche, Mehrzweckräume für Veranstaltungen, sollen unabhängig vonein-ander und bei Bedarf auch gemeinsam betrieben werden können.

Die Grundlage der Ausstellung baut auf ur-, erd- und eiszeitgeschichtliche Faktoren auf. Es ist an eine Panoramaübersicht gedacht, die die gesamte nähere und weitere Region dargestellt. Hier können auch die Themen ,,Salemer Moor", ,,Wasserkraftwerk Farchau"  und die vielen  Seen und vernetzten Gebiete im Modell untergebracht werden. Im folgenden Verlauf können ableitend weitere Naturinformationen betreffend die Stoffsammlungen der einzelnen Begleitakteure Berücksichtigung finden. Somit kann jede Organisation wie z.B. NABU, WWF, BUND, Kreisforsten, Naturparkverwaltung HLMS, um nur einige Kooperationspartner zu nennen, ein Paket an Informationen platzieren.

Insgesamt sollen die Einrichtungen und das kulturelle Angebot die örtliche Gemeinschaft fördern und einer Strukturverbesserung in der Region dienen. Eine enge Beziehung zwischen     dem Haupthaus und der Naturinformationsscheune ist gewollt. Eine touristisch zweckdienliche Aufwertung bezüglich der Region ist als  nachhaltig anzusehen.   Einen wesentlichen Beitrag durch eine Sanierung bildet die Wiederherstellung der Scheune in der Mitte des Dorfkernes. In der Scheune sollen Naturinformationen über die nähere und weitere Region stattfinden. Ausstellungen (auch im Wechsel) und Themen-dokumentationen sollen zur Attraktivität beitragen.

Als Gemeinde haben wir uns gemeinsam in den Gremien verständigt, die durch Abverkauf frei gewordenen Finanzmittel nachhaltig einzusetzen.  Bei dieser Aufgabenlösung  haben bisher alle Beteiligten geduldig und konstruktiv mitgewirkt, wofür ich mich hiermit besonders bedanke!!

Ein Dank an Walter Jung für die stets aktuelle Anpassung der Internetseite   www.salem-dargow.de Die Email Anschrift der Gemeinde Salem lautet: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Wer möchte, kann in eine INFO Gruppe aufgenommen werden. Hierzu bitte E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Ein Dank geht an die Freiwilligkeit von Ralf Baumann, Marco Wiegers und Jürgen Kaiser sowie dem Förster Marcus Deinert für die Aufstellung und das Schmücken des Baumes.

Besonderer Dank für geleistete ehrenamtliche Mitarbeit in 2010 zum Wohle der Gemeinde gilt allen  Gemeindevertretern, Ausschussmitgliedern, den zuständigen Damen für  die Ordnung in den Feuerwehrhäusern,  den Mitarbeitern des Amtes, sowie allen Nichtgenannten, die irgendwo, irgendwie, irgendwann durch ihren Einsatz den Gemeinschaftssinn gefördert haben. Weiter so!

Im Namen der Gemeindevertretung wünsche ich Ihnen/ Euch für das Jahr 2011 Gesundheit, Glück und Zufriedenheit!   

 

             

 

Herzlichst Ihr / Euer H. Schmidt   Bürgermeister

 

 

                      DER BÜRGERMEISTER.  Herbert Schmidt.  Krögers Moor 6.  23911 Salem

                      T.: 0 45 41 - 85 81 45.    F.: 0 45 41 - 85 80 82.              Mobil:  0170 73 19 300

                      Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  www.salem-dargow.de