Lindenhof-Gestaltung und MARKT - Bericht

Präsentation der Fachhochschule Lübeck
Vorschläge über die Gestaltung des Lindenhofbereiches

Am Mittwoch den 12. Mai 2010  ab 18:30 Uhr beginnt eine Präsentation über die Gestaltung des Lindenhofes.

Die Durchführung findet im Gemeinschaftsraum des Jugendheimes in der Straße Silberberg 19-23  in Salem statt.

Jeder Interessierte an dieser Vorstellung, ist hiermit herzlich eingeladen.

Prof.-Dr. Heisel hat sich zusammen mit den Architekturstudentinnen und Studenten der Fachhochschule Lübeck der Aufgabe angenommen, den Bereich des Lindenhofes zu überplanen.

Ein Raumprogramm welches sich an den Bedarf einer Gemeinde mit Unterbringung der Feuerwehr orientiert, ist erstellt. Es sollen Naturinformationen für touristische Zwecke eingebunden werden. Ein Bistro als Selbstabholerküche und eine Wohnung ist angedacht. Die denkmalgeschützte Scheune wird in ein Gesamtkonzept eingebunden. Der Umgebungsschutz der Kapelle ist bei der Errichtung eines Neubaus hinsichtlich der äußeren Gestaltung zu berücksichtigen, wofür sich die Gemeinde in diesem Bereich sich ohnehin ausgesprochen hat.

Ein separater Raum der ausschließlich für gymnastische und/ oder ähnliche Zwecke dienen soll, ist eingeplant.  Für mögliche größere Anlässe sind Räumlichkeiten zueinander zu öffnen um eine entsprechende Größe herzustellen. Die Nutzung durch alle Organisationen innerhalb der Gemeinde soll gewährleistet sein. Eine Wiederverwendung der Vollsteine des Lindenhofes bei einem Neubau wird geprüft.

Mit freundlichen Grüßen

Herbert Schmidt

------------------------------------------------------------

 70 Personen waren anwesend


Silberberg, alle wollten zur Presentation im Jugendheim

Markt - Bericht vom 15.05.2010

Ideen für den Lindenhof
 
Salem (te). Der ,,Lindenhof" liegt mitten in der Gemeinde Salem in direkter Nachbarschaft zur Seepromenade. Aber seit knapp 20 Jahren steht der ehemalige Gasthof leer. Vor rund zwei Monaten kaufte die Gemeinde das Anwesen und möchte hier ein Zentrum für vielfältige Zwecke einrichten. Auf dem Weg zur Ideenfindung halfen Studenten der Fachhochschule Lübeck.

27 angehende Architekten aus dem vierten Semester erarbeiteten in elf Gruppen Vorschläge für eine künftige Nutzung. Bürgermeister Herbert Schmidt hatte Salems Bürger sowie alle anderen Interessierten ins Jugendheim am Silberberg eingeladen, sich bei einer Präsentation über die Vorschläge zu informieren.

Die Gemeinde hat detaillierte Vorstellungen für die künftige Nutzung des Lindenhofs. Die Feuerwehr soll hier ein neues Zuhause finden. Dazu ist ein Raum gewünscht, den die Gemeinde, Vereine und andere Interessierte nutzen können für beispielsweise Sitzungen, Zusammenkünfte, Feste und Feiern. Auf der Wunschliste stehen außerdem ein Bistro, Hausmeisterwohnung sowie eine großzügige Ausstellungsfläche zu den Themen Schaalseeregion, Salemer Moor und Wasserkraftwerk Farchau.

Nach den Vorgaben der Gemeinde erarbeiteten die Studenten ihre Vorschläge und präsentierten diese anhand von Modellen und Plänen. Da der alte Lindenhof abgerissen werden soll, konnten die künftigen Architekten in diesem Bereich frei planen. Erhalten bleiben soll die denkmalgeschützte Scheune, die ebenfalls auf dem weitläufigen Areal steht. Um möglichst geringe Sanierungskosten zu verursachen, möchten die Studenten zum Teil die Feuerwehr oder einen Ausstellungsraum in der alten Scheune unterbringen. So könne man an aufwändigen Dämmarbeiten und bei der Heizung sparen, so die Begründung. Den Neubau des Lindenhofs planten die jungen Leute unterschiedlich in einem oder zwei Gebäuden. Mit unter anderem Wintergarten und Terrasse für das Bistro, einem gläsernem Treppenhaus mit Aussichtsplattform, Ferienwohnungen, Ideen zum Sanitärbereich sowie zur Fenster- und Gaubengestaltung, flexibel gestaltetem Ausstellungsbereich sowie einer Außenfläche mit Liegewiese, Rastplatz und Spielfläche gab es für die Gemeinde zahlreiche Anregungen. ,,Wir wollen uns von den Vorschlägen inspirieren lassen", sagte Bürgermeister Herbert Schmidt. Dieses Jahr würde der Abriss des alten Lindenhofes anstehen sowie die weitere Planung. Dabei soll ein Architektenwettbewerb helfen. Sind die Planungen abgeschlossen, möchte die Gemeinde sich um Fördermittel bewerben bei der Aktivregion oder der Metropolregion Hamburg. Anvisiert sei, dass der neue Lindenhof im Sommer oder Herbst 2012 fertig sei, stellte Schmidt in Aussicht.