Bürgermeisterbrief 2009

Bürgermeisterbrief 2009

An alle Haushalte
In Salem, Dargow u. Bresahn

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kinder und Jugendliche,

Rückblickes auf das Jahr 2008 und  Vorausschau 2009!!!

Für 2009 wünschen wir Ihnen u. Euch Gesundheit, Glück und Zufriedenheit!

Finanzen Nach 2007 konnte auch für 2008 eine weitere Rücklagener-höhung gebildet werden. Dies ist insgesamt das Ergebnis der erhöhten steuerlichen Einnahmen aus der Einkommenssteuer sowie der höhere An-teil aus den Schlüsselzuweisungen ... aber auch der gezielte Finanzmittel-einsatz für die von der Gemeindevertretung angeschobenen Maßnahmen.

Amtsumlagesätze:04 = 34,3%; 05+06 = 28%;  07 = 20%; 08 = 19%; 09 =17,5%;
Kreisumlagesätze: 2005/06/07/08/09 =36,4% incl 4,4 % f. d. Kosten Hartz IV.

Der Haushaltsplan 2008  ist ebenfalls positiv aufgestellt worden. Auch hier sind die Schlüsselzuweisungen und die Anteile aus der Einkommenssteuer zu nennen. Auch die Reduzierung der Amtsumlage auf jetzt 17,5 % wirken sich positiv aus.

Ausgaben der Gemeinde  : Kanalnetzspülung, Containerplatz in Dargow neu,  Parkplatzbewirtschaftung in Salem, Spende- Sitzgruppe in Dargow,  Straßenlampenergänzung in Salem, Brandschutz, Verkehrssicherung- u. Unterhaltung auf Gemeindestraßen u. Wirtschaftswegen, Unterhaltung und Reparaturen im Bereich Straßenbeleuchtung, Feuerwehrhäuser, öffentliche Toiletten, Teilunterhaltung des Friedhofgeländes in Salem, Naturparkplatz Ortausgang Salem Richtung Dargow, Reparatur des Vogtstemmener Weges, Wasserlauf im Steinkamp, Unterhaltung von öffentlichen Wegen und Plätzen die nicht der Straßenreinigungssatzung unterliegen, z.B. Badestellen, Seeufer, Parkplätze, Hackerplatz, Bolzplätze, Spielplätze ,  Müllentsorgung.

Überdurchschnittlich hohe Kosten sind bei den Straßen, Wegen, Sozialkosten, Tourismus; Schulen und Kindertagesstätten  zu verzeichnen. Zum Teil liegt dies auch an der geographischen Lage und der Größe des Ortes mit vielen Wegen bezogen auf  wenigen Einwohnern je Hektar.

Die Betreuung der Kläranlage, Pumpwerke und Leitungsnetz durch klärwerks-technische Fachbegleitung so wie wartungstechnische Firmenbetreuung sind gegeben. Zum Abwassernetz gehören Siedlung Kogel, die Ortsteile Salem, Dargow und  Bresahn und die Campingplätze Salem und Pipersee


Maßnahmen in 2009
Viele Wiederholende Tätigkeiten wie 2008, Straßenlampen im Schaalseeweg werden endgültig erneuert und ergänzt,  Bäume Auslichten in vielen Bereichen wird durchgeführt, Straßenrandbefestigung im Tanneneck wird umgesetzt,
der Wandkalender wird mit neuen Motiven aufgelegt, die Thematik Feuerwehrhaus/ Dorfgemeinschaftshaus in Salem ist zu diskutieren; Die Feuerwehren in Salem und Dargow feiern das 75-jährige Bestehen in 2009

Friedhofspflege in Salem: Hier hat die zusätzliche Unterstützung des Herrn Wolfgang Falk,  für erhebliche Verbesserung des pflegerischen Zustandes auf dem Friedhof und in den Grünanlagen geführt.  Mit Herrn Falk besteht ein sehr freundliches  Verhältnis. Das Beschäftigungsverhältnis ist erneut verlängert worden und gilt zunächst bis zum 30.09.2009 - Verlängerung ist aussichtsreich!

Bürgerverein Salem . Nachdem der DRK Ortsverein Salem/Dargow mit Herrn Helmut Fransson als Vorsitzenden und weitere Bürgerinnen und Bürger sich als Vorstandsmitglieder bereit erklärten, konnte auch der Bürgerverein Salem mit Herrn Walter Jung als Vorsitzenden und weiteren Bürgerinnen und Bürger die Arbeit des Vereines fortführen. Hier wurde in Zeiten der eher abstinenten Grundstimmung sich für die Gemeinschaft einzubringen, Flagge bei vielen Akteuren gezeigt, sich vor ehrenamtlicher Arbeit nicht zu fürchten.
Die Partnerschaft mit dem Bürgerverein Jesendorf  wurde auch im Jahr 2008  gepflegt. Zum Neujahrszuprosten am 11. Jan.09 um 11Uhr am Salemer See, gab es ein Wiedersehen. Gebosselt wird am So. d.13. September 2009 in Jesendorf!

Organisationen und Verbände in der Gemeinde - s. Anlage -
Den Akteurinnen und Akteuren, die diesen Vereinen vorstehen, sowie den vielen Helfern sei an dieser Stelle ein besonderer Dank ausgesprochen. Von ihnen geht eine Arbeit zum Wohle aller Bürgerinnen und Bürger aus, die zum Erhalt der Dorfgemeinschaft beiträgt. Helfen Sie auch weiterhin mit, Ihre Vorstände zu stärken und  den Geist der Gemeinde hochzuhalten.

Gemeindekennzahlen;  Stand 1.1.2009
Amtszugehörigkeit = Amt Lauenburgische Seen;    Fläche:   Salem: 2511 Ha;
Hauptwohnsitze     584; ( Salem 431 ) ( Dargow    138 )  (  Bresahn  15 )
Zweitwohnsitze    192;( Salem  72 ) ( Dargow  107 ) ( Bresahn  13 )
Pastorale Betreuung in Salem:   Pastor Lutz Thiele aus Sterley
Dargow: Pastor Kretzman aus Mustin
Grundsteuer A+B je 290; Gew. St. 330; Zweitwohnungssteuer 12 %.
Hundesteuer: 1, 2 und weiterer Hund EUR 50, 75, 100, Kampfhund EUR 400.-
Abwasser     je Qm   EUR 1,12  plus EUR 13,00 Grundgebühr  je Monat
Trinkwasser je Qm   EUR  0,50  plus EUR   6,00  Grundgebühr  je Monat
Feuerwehrkameraden 50 ( Salem 30 / Dargow 20 ) Ehrenmitgl. 12 ( 7 + 5 )
Einsatzfahrzeuge: Dargow 1 LF 16 und 1 TSF/W ; Salem 1  LF 8/6;
 
Kindertagestätte in Sterley

Die Kindertagesstätte in Sterley ist ausgelastet und mit erweitertem Öffnungsangebot von 7:00 bis 13:00 Uhr ohne Erhöhung des Elternanteils ein gutes Angebot für die Region.

Bei der Kindertagesstätte wird eine Kostenverteilung wie folgt vorgenommen: Jeweils ausgehend von   EUR 180.000.-  Pädagogische Kosten

Land: 17 %; Kreis: 15 %; Kirchenkreis: ca. 7 %;  Gemeinden: 20 %       
Gemeinden: Plus     30,5  % zusätzlich aus  Unterdeckung  
Elternbeiträge bemessen sich aus Betriebskosten (max. Beteiligung=38% möglich
Elternbeiträge:  29 %  ( EUR 107.-)  für 5 Tage x 6 Std. =2 Stunden erhöhtes Angebot

Neben der Kindertagesstätte besteht auch ein Spielkreis am Mo., Mi. und Fr. jeweils von 8,15 bis 12,15 Uhr  im  Raum der Kirchengemeinde. Die prozentualen Zuschüsse betragen: Land 17 %, Kreis 8,2 %, Gemeinde 20 % + 26 %, für Unterdeckung; Kirchenkreis 5,6 %, Der Elternbeitrag  beträgt hier EUR 64.- / Monat.

Zusammenfassung KITA: Die Priorität der Trägergemeinden ist die Förderung der Einrichtungen und somit der Kinder der Region.  Was für die Schule gilt, muss hier erst Recht Anwendung finden.  Kindergartenkinder aus unserer Region dürfen nicht in andere Kindertagesstätten abwandern, weil es dort ein besseres Angebot hinsichtlich der zeitlichen Betreuung gibt. Die Kinderartenkinder von ,,Heute in Sterley"  sind die Grundschulkinder von ,,Morgen in Sterley"

Ein Dank auch an die neue Darstellung und stets aktuelle Anpassung der Internetseite   www.salem-dargow.de    an Walter Jung und Lutz Woellert.  
Die Email Anschrift der Gemeinde Salem: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Schulen allgemein

Die Schulkostenumlagebeiträge an den Grund, - Haupt - und Realschulen sowie Gymnasien ergeben sich aus Kalkulationen. Hinzu kommen die anteiligen Kosten für die Beförderung mit Kleinbussen bzw. Großbus.

Haupt- und Grundschule in Sterley

Der Erhalt der Grundschule Sterley ist für den Schulverband Priorität.
Neben einer Betreuung werden auch weitere Angebote bei Bedarf abzudecken sein, um unseren Kindern eine Schule in der Nähe anbieten zu können. Der Kleinbusverkehr bietet in diesem Zusammenhang ein hervorragendes Angebot. Die Eltern die hier wohnen oder auf die Dörfer ziehen,  brauchen auch verlässliche Zeiten für die Ausübung des Berufes. Ein gutes schulisches Angebot vor Ort anzubieten ist wichtig, attraktivitäts- steigernd und ein Baustein zur Verbesserung der Struktur in unserem Lebensraum.

Amt Lauenburgische Seen Fünfhausen 1,  23909 Ratzeburg
Mo. - Fr. 8:30 - 12:00 Uhr;  Do. 15:00 - 18:00 Uhr
Tel.: 8002-0;   Fax: 8002-40  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.amt-lauenburgische-seen.de

Bürgerbüro   alte Dorfstraße,  23883 Sterley,
Di. 8:30 - 12:00 + 14:00 - 18:00 Uhr; Fr. 8:30 - 12:00 Uhr

Seehof Salem / Feuerwehrhaus

Seit dem Verkauf des Seehofes Salem stehen auch keine geeigneten Räumlichkeiten für die unterschiedlichsten Anlässe mehr zur Verfügung.
Salem als Ortsteil verfügt über ein Feuerwehrhaus mit 2 von einander getrennten Räumen im Obergeschoss die über die Treppe zu erreichen sind. Ein den allgemeinen Bedürfnissen entsprechendes Dorfgemeinschaftshaus mit unterschiedlichen Nutzungen für Familien mit und ohne Kindern, Gruppen, Vereinen usw. auch mit der Möglichkeit Feierlichkeiten bis zu einer bestimmten Größenordnung anzubieten, sollte ein Dorf den Bürgerinnen und Bürgern anbieten können.

Hierzu werden verschieden Möglichkeiten unter Mithilfe von begleitenden Architekten in Betracht gezogen. Es wird zwischen Umbau oder Erweiterung vorhandener Substanz abzuwägen sein. Auch ein Verkauf zu Gunsten eines Neubaues oder weiterer Möglichkeiten werden in Betracht zu ziehen sein, um eine zukunftsträchtige Lösung zu realisieren.

Die Übersicht der Müllabfuhrtermine durch die AWL erübrigt weiteres.

Ein Dank geht auch 2008 an die  Weichnachtsbaumschmücker Ralf Baumann, Marco Wiegers und Jürgen Kaiser für den ,,Schmucken Baum"

Besonderer Dank für geleistete ehrenamtliche Mitarbeit in 2008 zum Wohle der Gemeinde gilt allen  Gemeindevertretern, Ausschussmitgliedern, den Mitarbeitern des Amtes, den zuständigen Damen für  die Ordnung in den Feuerwehrhäusern,  sowie allen Nichtgenannten, die irgendwo, irgendwie, irgendwann durch ihren Einsatz den Gemeinschaftssinn gefördert haben. Weiter so!

Im Namen der Gemeindevertretung wünsche ich Ihnen/ Euch für das Jahr 2009 Gesundheit, Glück und Zufriedenheit!    

Herzlichst Ihr / Euer

H. Schmidt
Bürgermeister